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    <title>gedankenspielwiese</title>
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    <dc:publisher>Eriador</dc:publisher>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
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    <title>gedankenspielwiese</title>
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    <title>Tschüß, gut Nacht, auf Wiedersehen!</title>
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    <description>Times are changing II &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lasse nicht gern los, halte oftmals viel zu lange fest. An dem was mir am Herzen liegt, was mir lieb geworden ist, für was ich vielleicht sogar Pläne gefasst habe. Ich lasse nicht mal dann los wenn ich weiß, dass es besser wäre für was auch immer ich loslassen sollte oder auch für mich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum notwendig zu erwähnen, dass ich nicht zu denen gehöre, die immer dann gehen, wenn es am Schönsten ist. Ich bleibe sitzen  weit über die Vorstellung hinaus, lasse den Schlussakkord verklingen, treibe durch den Abspann, lasse die Flut von Besuchern an mir vorbeiströmen und verlasse mit den Wenigen die wie ich im Nachhall der Vorstellung sitzen langsam den Raum  nicht ohne dabei noch den ein oder anderen Blick über die Schulter zu werfen. Prüfend ob noch etwas kommt, ob es das wirklich schon war, ob es nicht irgendwie weitergeht. Bereit mich jederzeit wieder hinzusetzen und erneut einzutauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Kino oder Konzert ebenso wie im Alltag, im Job, in Beziehungen oder Freundschaften. Ich höre zu, lasse mir erklären, verstehe, rechtfertige, vergesse mich selbst und bleibe. Dumm? Manchmal bestimmt. Schlimm jedoch nur dann wenn man sich dessen nicht bewusst ist/bewusst wird. Schön? Ja, auch, denn nicht selten wird man noch mit einem Best-of der schönsten Pannen belohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Tag gekommen (den besten habe ich zielsicher schon lange verpasst) hier loszulassen und mich zu verändern. Punktum: Ich gehe, lasse Twoday hinter mir und packe meine Sachen. Ein bisschen fühlt es sich an wie zu Hause ausziehen, alles hinter sich lassen was vertraut und irgendwie lieb geworden ist und sich auf etwas mehr oder minder Unbekanntes zu stürzen. Denn das ist das Ziel, ich gehe nicht um aufzuhören, sondern um weiterzumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte zu finden und in Sätze zusammenzufassen fällt mir in letzter Zeit so unsäglich schwer, wie es mir während meiner Diplomarbeit, als ich hier mehr denn je zuvor geschrieben habe, leicht gefallen ist. Gründe bieten sich einige an. Die Anonymität ist futsch, viele kennen mittlerweile das Gesicht hinter Frau E. und was ich anfangs kaum als Manko empfunden habe, stellt sich mitunter durchaus als Hürde dar. Es verlieren sich Freiheiten deren Wert einem vorher kaum je bewusst war. Sich selbst Ausdruck verleihen ohne dabei ein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen, ist weitaus einfacher wenn man dabei unsichtbar bleibt. Doch auch wenn es mich dann und wann hemmt, es verliert sich, man wächst darüber hinaus, stolpert vielleicht mal, klopft die Stäubchen runter und kann weiter machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwieriger dagegen ist es mit der Zeit. Seit mittlerweile rund 9 Monaten bin ich ausstudiert und festangestellt. Eingegliedert in das Heer jener, die sich angeblich bemühen die Wirtschaft wieder anzukurbeln (oder sie davon abhalten, je nachdem wo man grade nachliest). Leider bleibt dabei kaum mehr Zeit triviale Alltagsbegebenheiten auseinanderzuklamüsern, geschweige denn darüber hinaus zu klettern. Seit Monaten blogge ich nur noch im Kopf. Produziere irgendwo zwischen Hirn und Fingerkuppe Stau und bringe, wenn ein paar Minuten Zeit bleiben, kaum zwei Sätze hintereinander, die ich bereit wäre so stehen zu lassen. Hier hilft wohl nur durchhalten. Bei verschiedenen Versuchen hier einfach ein Tschüss war schön machts gut reinzustellen ist mir aufgegangen, dass es mir aktuell zwar ziemlich schwer fällt, ich es aber keinesfalls aufhören möchte, ich im Gegenteil durchaus noch genug im Kopf habe, was ich hier, oder woanders gern loswerden möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich dann zum Nächsten und Eigentlichen bringt, zu viel gestern. Soviel, dass für die Gegenwart zu wenig Raum bleibt, von der Zukunft kaum zu schweigen. Frau Eriador hat sich verändert, ihre Wiese ist die gleiche geblieben, die Vergangenheit bleibt Gegenwart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergo mache ich jetzt den gleichen Schritt wie vor 11 Jahren  ich ziehe zu Hause aus  und wie vor 1 Jahr  Frau E. bekommt ihre erste ganz eigene Wohnung. Einiges werde ich mitnehmen. Anderes bleibt. Setzt Staub an und bildet ab heute meinen virtuellen Schuhkarton  den Karton, der alle Jahre wieder unter dem Bett hervorgezogen wird, in dem man rumstöbern kann und dessen Inhalt einen zum Schmunzeln, Lachen oder vielleicht sogar ein wenig zum Weinen bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schön hier und ab morgen geht es &lt;a href=&quot;http://www.gedankenspielwiese.de&quot;&gt;anderswo&lt;/a&gt; anderswo weiter. Der Kleister ist noch nicht ganz trocken, die Möbel sind noch nicht alle drin, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das in den nächsten Tage über die Bühne bekomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ade.</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Ueber+dieses+Blog&quot;&gt;Ueber dieses Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-22T23:06:29Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1607652/">
    <title>Faszinosum Müsli-Riegel</title>
    <link>http://eriador.twoday.net/stories/1607652/</link>
    <description>Jeder kennt sie, jeder hat sie schon mal gegessen und jeder kann sich an sie noch aus der Zeit erinnern, als sie noch ein Großereignis im Schulranzen waren. Vor allem, wenn es sich um das Original von &lt;a href=&quot;http://www.corny.de/index.php&quot;&gt;CORNY&lt;/a&gt; gehandelt hat. Jeder hält sie für eine echte Alternative beim plötzlichen Hunger auf was Süßes. Für eine gesunde und leichte Alternative zur körperlich zwar sehr befriedigenden, emotional und dermatologisch jedoch eher frustrierenden Tafel Schokolade. (Wo ich grade dabei bin frage ich mich doch ernstlich, wie kommt es, dass Tee scheinbar nur noch &quot;Momente der Liebe&quot;, &quot;Momente des Glücks&quot; &quot;Momente der Vollkommenen Einheit mit sich selbst&quot; bietet, aber noch nie jemand auf die Idee gekommen ist Schokolade..., na egal, das Thema war ein anderes, zurück zum Müsli)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind auch die Zeiten elterlicher Müslirationierung lange vorbei, so hat sich doch irgendwie festgesetzt, dass es sich bei einem Müsli Riegel um etwas Gesundes handelt, dass man sich und seinem damit Körper etwas Gutes tut  in weitesten Sinne. Faszinierend ist daran nur, dass man kaum fataler fehlgehen könnte. Da wo ich entspannt eine Tafel Schokolade über den Tag verteilt esse, verdrücke ich innerhalb kürzester Zeit eine ganze Packung Müsli-Riegel. Riegel die  die präferierte Sorte ist und bleibt natürlich Schokolade, wie sollte es anders sein  pro 100g 420 kcal auf die Waage bringen und die eigentlich nur aus Fett und Zucker bestehen. Das sind grade mal 108 kcal weniger als ich bei einer ordentlichen Tafel Milka zu mir genommen hätte -doch nach der wäre ich erfahrungsgemäß 1. glücklich 2. satt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt hingegen sitze ich da, trinke literweise gesunden Tee nebenher, bin mir eigentlich keiner Schuld bewusst und wundere mich warum meine Hose sich so prall(voll) anfühlt wo ich mich doch den ganzen Tag so gesund ernährt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbetrug in seiner ineffektivsten Form....</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-22T18:11:34Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1607501/">
    <title>Altweiber</title>
    <link>http://eriador.twoday.net/stories/1607501/</link>
    <description>Wer wissen will wo die rheinländische Wiege steht und wo es Morgen richtig rund geht, informiert sich &lt;a href=&quot;http://www.bnlog.de/index.php/2006/02/22/34/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-22T17:49:25Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1595865/">
    <title>Ammenmärchen.</title>
    <link>http://eriador.twoday.net/stories/1595865/</link>
    <description>was genau eine Amazone &lt;a href=&quot;http://www.google.com/search?client=safari&amp;rls=de-de&amp;q=amazone+gesundes+masturbieren&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8&quot;&gt; damit&lt;/a&gt; zu tun hat, weiß ich leider nicht, solltest Du jedoch ein Buch suchen, geht´s &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de&quot;&gt;hierlang&lt;/a&gt;. Was mich jedoch mehr interessiert: Wie genau sieht denn ungesundes masturbieren aus? Sollten wir es hier tatsächlich mit alten Märchen und Mythen zu tun haben? Nur um sicherzugehen: Nein, Du wirst nicht blind! Nein, es ist nicht so, dass man als Mann nur x Samenzellen zur Zeugung von Nachwuchs hat und bei übermäßiger Masturbation die Fortpflanzung der eigenen Art gefährdet wird und Nein, es faulen einem auch nicht die Hände ab, oder wann hast Du das letzte Mal jemanden gesehen, der das ernsthaft von sich behaupten konnte?&lt;br /&gt;
Gefährlich und damit ungesund wird es meines Wissens erst beim Einsatz von Vorwerkstaubsaugern, Glasflaschen, Stricknadeln und ähnlichem, allerdings gehört das m. E. ohnehin in eine Kategorie, bei der man ggfs. überlegen sollte jemanden zu Rate zu ziehen, der sich mit hintenzuschließenden weißen Jacken und leichten bis mittelschweren psychischen Störungen auskennt.</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Fragen+Sie+Frau+E.&quot;&gt;Fragen Sie Frau E.&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-20T18:31:44Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1593121/">
    <title>Kein Grund zur Sorge...</title>
    <link>http://eriador.twoday.net/stories/1593121/</link>
    <description>denn &lt;a href=&quot;http://www.google.com/search?client=safari&amp;rls=de-de&amp;q=Haare+zwischen+den+Beinen&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8&quot;&gt;das&lt;/a&gt; ist, so kann ich Euch mit 100%tiger Gewissheit versichern, ist völlig normal!</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Fragen+Sie+Frau+E.&quot;&gt;Fragen Sie Frau E.&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1592890/">
    <title>Amok</title>
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    <description>Wenn der frühe Montag morgen mit einem Schaffner beginnt, der einem sagt man könne im Zug nicht nachlösen, und das bereits seit 5-6 Jahren nicht mehr, der einem dann ein Ticket über 40 Euro verpasst obwohl man weiß, dass es theoretisch geht, immer gegangen ist in den letzten 5-6 Jahren . Wenn man  dann auf die Frage, was man denn seiner Meinung nach machen solle, wenn man zur Abfahrt des Zuges erst am Bahnsteig ankommt, wenn nicht im Zug nachlösen, nur die Antwort bekommt: Früher da sein! Wenn die Woche so beginnt, dann weiß man plötzlich warum es Menschen gibt, die plötzlich und unvermittelt ohne jemals vorher auffällig geworden zu sein, die Waffe ziehen Amok laufen. Wahrscheinlich sein wie mein Glück, dass ich erstens keine Waffe besitze und ich zweitens montags morgens einfach viel zu müde bin um mehr als meinen bösesten Blick hinzubekommen... das nächste Mal beiße ich.</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Tagesform&quot;&gt;Tagesform&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-20T09:08:49Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1583012/">
    <title>Wahre Worte</title>
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    <description>If you always do what interests you, at least one person is pleased.&lt;br /&gt;
Katharine Hepburn</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Tagesform&quot;&gt;Tagesform&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-17T11:44:10Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1574993/">
    <title>An die oberen Zehntausend</title>
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    <description>O kehrtet einmal Ihr aus den Palästen&lt;br /&gt;
Im dunstigen Dunkel enger Gassen ein!&lt;br /&gt;
O kehrtet einmal Ihr von Euren Festen&lt;br /&gt;
In&apos;s vierte Stockwerk, wo beim Oellichtschein&lt;br /&gt;
Blutarme Nähterinnen um den Bissen&lt;br /&gt;
Des lieben Brods zehn Stunden nähen müssen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kröcht&apos; einmal Ihr mit Eurem Schmuck behangen&lt;br /&gt;
Zur Kellerwohnung, wo der Schuster flickt,&lt;br /&gt;
Sein armes Weib mit hungerbleichen Wangen&lt;br /&gt;
Den Säugling an die welken Brüste drückt,&lt;br /&gt;
Von Einer Mark oft sieben Menschen leben,&lt;br /&gt;
Die doch dem Kaiser noch den Groschen geben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würd&apos; Euch grausen, und in Eure Stirnen&lt;br /&gt;
Käm&apos; flammengleich das Krösusblut gerollt,&lt;br /&gt;
Und durch den Puder Eurer feilen Dirnen&lt;br /&gt;
Bräch&apos; sich die Schamgluth um das Sündengold,&lt;br /&gt;
Und wie, wenn Eise sich mit Feuern mischen,&lt;br /&gt;
Würd&apos; Euch das Herz in frost&apos;gen Schaudern zischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr müßtet zittern, dächtet Ihr im Düster&lt;br /&gt;
Des Vorstadtelends an der Schlösser Pracht,&lt;br /&gt;
An Baldachin und Purpurbett und Lüster,&lt;br /&gt;
An Wein und Sillery und Wonnenacht&lt;br /&gt;
Und tausendfach müßt&apos; Euch von allen Mauern&lt;br /&gt;
Vernichtung flammengrell entgegenschauern ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oskar Jerschke &lt;br /&gt;
(1861-1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachlich nicht mehr ganz uptodate, inhaltlich doch aktuell wie eh und jeh...</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-15T17:20:16Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1549438/">
    <title>Leben...</title>
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    <description>...lässt verdamt viel Raum für Interpretationen.</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Weisheiten&quot;&gt;Weisheiten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-11T21:59:25Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1543257/">
    <title>Die Zukunft der deutschen Sprache</title>
    <link>http://eriador.twoday.net/stories/1543257/</link>
    <description>Ausgehend vom Wortschatz all derer, denen ich so tagtäglich in U-Bahnen, bei Bäckern, an Ampel und weißderteufelwonoch zuhören muss: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
album = explosion des ganzen&lt;br /&gt;
auspuff = bordell geschlossen&lt;br /&gt;
einwandfrei = haus mit nur drei wänden&lt;br /&gt;
erdkunde = landkäufer&lt;br /&gt;
fassade = nie wieder saufen&lt;br /&gt;
fiskus = bösartiges knutschen&lt;br /&gt;
golfstrom = deutsche autobahn&lt;br /&gt;
insekt = modischer schaumwein&lt;br /&gt;
missverständnis = die schönste psychologin&lt;br /&gt;
pomade = arschwurm&lt;br /&gt;
schlafrock = sehr langweilige musik&lt;br /&gt;
stuhlgang = bande, die sitzmöbel raubt&lt;br /&gt;
taifun = spass in bangkok&lt;br /&gt;
zufall = wenn der fallschirm nicht aufgeht</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Autsch&quot;&gt;Autsch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-10T10:43:29Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1533942/">
    <title>Betreffzeilenpoesie</title>
    <link>http://eriador.twoday.net/stories/1533942/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;341&quot; height=&quot;39&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/eriador/images/Bild-1.png&quot; alt=&quot;Bild-1&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Fundstuecke&quot;&gt;Fundstuecke&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
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  </item>
  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1528204/">
    <title>Der Stoff aus dem die Träume sind...</title>
    <link>http://eriador.twoday.net/stories/1528204/</link>
    <description>.... Heath Ledger als &lt;a href=&quot;http://kurier.at/kult/news/1269853.php&quot;&gt;Casanova&lt;/a&gt;. Ab Donnerstag im Kino.</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Alltagsinseln&quot;&gt;Alltagsinseln&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-07T18:05:41Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1527412/">
    <title>On days like today...</title>
    <link>http://eriador.twoday.net/stories/1527412/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;94&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/eriador/images/Blog.jpg&quot; alt=&quot;Blog&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Tagesform&quot;&gt;Tagesform&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-07T15:30:22Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://eriador.twoday.net/stories/1522826/">
    <title>Zensur as Zensur can</title>
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    <description>Wieviel lächerlicher kann man sich noch machen? Als die Stones vor mittlerweile, meines Wissens, mehr als 40 Jahren erstmals die Bühne betreten haben ihre Interpretationen von schwarzer, amerikanischer Soulmusik, damals zumeist noch gecovert von Bo Diddely, Muddy Waters und vielen anderen, zum besten gegeben haben, regte man sich über sie auf: Zu sexy, zu dreckig, zu verkommen, eine Gefahr für die Jugend, zu laut, zu viel Krawall, keine Musik etc. pp. Heute haben die Jungs die 60 längst überschritten, die meisten ihrer alten Kritiker sind lange tot und die von ihnen verführte Jugend ist schon lange lange nicht mehr als solche zu bezeichnen. Die Jungs können ohne Zweifel noch richtig rocken, davon konnte ich mich bereits mehr als einmal überzeugen. Sie sind jedoch seit vielen Jahren fernab davon eine Gefahr für die Jugend zu sein, ihre Texte sind kaum mehr als aufrührerisch zu bezeichnen und der Sex von dem sie immer noch singen und den sie, so man der Presse glauben kann, immer noch haben, ist gemessen an dem was heute usus ist, alles andere als skandalös. Und dennoch, obwohl die Band seit 40 Jahren nahezu ohne nennenswerte Variation die gleichen Sachen erfolgreich auf den Markt haut, obwohl die Texte von Satisfaction und Start me up seit Jahrzehnten bekannt sind, man Mick Jaggers androgynen Körper kennt und weiß mit welchen Posen und Gesten er sich Ausdruck verleiht gibt es auch heute tatsächlich noch ein kleines unbeugsames Völkchen von unbelehrbaren Puritanern und man verzeihe mir den Ausdruck &quot;Klemmärschen&quot; die die Herren auf die Bühne bitten und dann dort nichts weiter zu tun haben als schockiert Textzeilen &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,399301,00.html&quot;&gt;zu zensieren&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Eriador</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://eriador.twoday.net/topics/Alltagskuriositaeten&quot;&gt;Alltagskuriositaeten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eriador</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-06T18:38:51Z</dc:date>
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    <title>Alltagsinsel Januar - David Foster Wallace</title>
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    <description>&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;160&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/eriador/images/Wallace.jpg&quot; alt=&quot;Wallace&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;David Foster Wallace - Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann, dessen Namen ich in meiner Erinnerung ständig verdrehe, mit einem Buch das eigentlich bereits durch die Kritiken auf dem, beim Taschenbuch nicht mehr vorhandenen, Buchumschlag unattraktiv wird. Neonreklameartige Rezensionsauszüge machen mich in der Regel ähnlich misstrauisch, wie der Hinweis &quot;frischer Salat&quot; oder &quot;fangfrische Muscheln&quot; auf Speisenkarten von mir unbekannten Restaurants. Attribute, die für gewisse Lebensmittel einfach als selbstverständlich angesehen werden sollten und die bei hervorgehobener Erwähnung nur den Eindruck erwecken, dass die in Erwägung gezogene Mahlzeit nur ausnahmsweise frisch ist und man daher bei allen Gerichten, denen es an diesem Hinweis mangelt, besser Vorsicht walten lassen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich&quot;&lt;/i&gt; erschreckt schon durch den Hinweis &quot;Ein grandioses Buch!&quot; von keinem geringeren als Harald Schmidt direkt unter dem Titel auf der Vorderseite. Wenn das Flagschiff deutscher Unterhaltung sogar mit Ausrufezeichen herangezogen wird, um ein Taschenbuch von einem noch dazu nicht unbekannten Autor aufzuwerten kann man schon misstrauisch werden. Macht man dann den Fehler und dreht das Buch um, blinkt einem bereits &quot;Ebenso klug wie brüllend komisch!&quot; vom Standard entgegen. Spätestens hier, war ich hart versucht, dass Buch flux wieder fallen zu lassen. Doch hier sei der Gerechtig- wie Notwendigkeit halber gesagt: Es wäre ein Fehler. Die Unterhaltung zwischen den Buchdeckeln ist sowohl die visuelle als auch verbale Vergewaltigung auf Vor- und Rückseite wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waller, leicht agoraphob und von bürgerlich anerzogenem Anstand gequält, unternimmt im Auftrag von &lt;a href=&quot;http://www.harpers.org/&quot;&gt;Harper´s Magazine&lt;/a&gt;  eine 7-tägige Luxuskreuzfahrt und liefert einen gnadenlosen Bericht vom Kreuzfahrer-Alltag. Im Ergebnis heißt das: messerscharfe, teils desillusionierend zynische, teils trocken humorige Beschreibungen von Menschen, Maschinen und Räumlichkeiten. Wer einen Reisebericht erwartet, wird hier sicherlich enttäuscht, wer hingegen auf stille Art bissig unterhalten werden will ist hier genau richtig. Brüllend komisch ist definitiv anders, aber brüllend komisch lebt in der Regel eher von einem Mangel an Niveau, was man Waller definitiv nicht unterstellen kann. Alles in allem, gute, kurzweilige Unterhaltung, die einem locker einen trüben Regentag veredelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/David_Foster_Wallace#Biography&quot;&gt;Autor&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/David_Foster_Wallace&quot;&gt;Publikationen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=ur2&amp;tag=gedankenspi0e-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;path=search-handle-url%2Findex%3Dbooks-de%2526field-author%3DWallace%252C%2520David%2520Foster&quot;&gt;bei amazon.de&lt;/a&gt;&lt;img  width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border:none !important; margin:0px !important;&quot; /&gt;</description>
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