Alltagskuriositaeten
Manchmal muss ich doch darüber lachen,
das ich, so sehr ich mich immer bemüht habe alles richtig zu machen und so wenig Zehen wie möglich zu Brei zu treten, mein Leben oft so wenig auf die Reihe bekomme.
Ich gehe jede Wette ein, andersrum wärs leichter. Aber wie stellt man das ab, von jetzt auf gleich?
das ich, so sehr ich mich immer bemüht habe alles richtig zu machen und so wenig Zehen wie möglich zu Brei zu treten, mein Leben oft so wenig auf die Reihe bekomme.
Ich gehe jede Wette ein, andersrum wärs leichter. Aber wie stellt man das ab, von jetzt auf gleich?
Eriador - am Montag, 20. September 2004, 12:21 - Rubrik: Alltagskuriositaeten
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Seit etwa einer halben Stunde habe ich alle 2 Minuten das penetrante Pfeifen eines Faxgerätes im Ohr, allem Anschein nach, weil irgendeine Flachpfeife nicht erkannt hat, das dieses Ding nicht durchgeht. Jetzt hab ich die Nummern rund um die Faxnummer abtelefoniert und tatsächlich auch das Büro an den Hörer bekommen, das versucht das Fax abzuschicken.
Auf meine Bitte, das Fax vom Gerät zu nehmen und die Nummer nochmal zu überprüfen, bekomme ich folgende Antwort: "Aber ich weiß doch nicht wer das wohin senden wollte und wenn ich das jetzt abbreche, dann kommt das doch nicht mehr an!"
"..."
Auf meine Bitte, das Fax vom Gerät zu nehmen und die Nummer nochmal zu überprüfen, bekomme ich folgende Antwort: "Aber ich weiß doch nicht wer das wohin senden wollte und wenn ich das jetzt abbreche, dann kommt das doch nicht mehr an!"
"..."
Eriador - am Dienstag, 14. September 2004, 11:12 - Rubrik: Alltagskuriositaeten
.. kommt man aus seinem Zimmer auf den Flur und die ganze Wohnung stinkt nach Kuhscheiße (scheinbar düngt die angrenzende Gärtnerei mit Rindsexkrementen), was kann man in dem Moment anderes machen als Lachen?
Eriador - am Donnerstag, 9. September 2004, 16:56 - Rubrik: Alltagskuriositaeten
... um es gleich vorweg zunehmen, Geld und ich, wir passen einfach nicht zusammen, wir funktionieren zusammen nicht. Was ich auch tue, Geld hält es einfach nie lange bei mir aus. Betrachte ich mir dabei meine Mutter, drängt sich der Gedanke auf, dass in dieser Familie irgendwas im Blut liegt, dass das Geld vertreibt. Kaum kommt es mal vorbei und in der Regel arbeite ich wirklich hart dafür, dass es den Weg auf mein Konto findet, ist es auch schon wieder weg.
Wirklich dramatisch empfinde ich dabei, dass es umso schneller weg ist, je verantwortungsbewußter ich damit umgehe, oder vielmehr mir einbilde das zu tun. Nehmen wir den heutigen Tag als Beispiel: Beim Blick in den Kleiderschrank hatte ich gestern festgestellt, dass ich aufgrund meiner Frühlingsaufräumaktion nur noch einen Pullover ohne Rollkragen (allesamt dicke Dinger) besitze, was bedeutet, das ich für dieses Zwischenwetter irgendwie nicht ausgerüstet bin, also ging ich durch verschiedene Geschäfte und besah mir einiges an leichtem Strickwerk, im Hause Mango stieß ich auf die Basics, wie der Name schon sagt schlichte Strickpullover, vielseitig kombinierbar, und meiner Meinung nach fernab vom mittlerweile bei Mango vorherrschenden Tussi-Style. Ich nahm zwei davon mit. Zuhause stellte ich fest, dass beide, obwohl gleiche Größe, völlig unterschiedlich paßten (na kommt das irgendwem bekannt vor, hatte ich eventuell ein vergleichbares Erlebnis diese Woche?) also brachte ich den größeren grade zurück und beschloss in einem Anfall von Vernunft den 24,90 € günstigen Pullover nicht eine Nummer kleiner mitzunehmen sondern das Geld wieder aufs Konto zu tragen.
Auf dem Rückweg ins Büro wollte ich mir noch etwas essbares organisieren, entschied mich gegen den Chinesen (zu teuer) und legte einen Stop an der Käsetheke ein wo ich mir zwei kleine Stückchen des Angebotskäses raussuchte, an der Kasse musste ich mich festhalten, die gute Frau wollte 13,20 haben!!! Bekam sie auch, aber richtig atmen kann ich immer noch nicht. Als kleine Erläuterung am Rand, der Chinese hätte 6 € gekostet!
Und sowas passiert mir immer und immer wieder, immer wenn ich mich darum bemühe mein ausnahmsweise mal etwas ausladenderes Plus verantwortungsbewußt zu behandeln. Und es liegt tatsächlich nicht daran, dass ich ständig wie eine blöde einkaufen gehe, das tu ich nicht, diesen Monat hatte ich es mir versprochen, und ich glaube auch verdient und ich hab auch wirklich nicht über die Stränge geschlagen, zu allem Überfluss auch schon wieder das meiste zurückgebracht und mir das Geld wiedergeholt, Geld zerrinnt mir zwischen den Fingern während ich mir eine Kugel Eis hole, darüber nachdenke ob ich noch Äpfel brauche und ob das Brot zuHause schon hart war. Ist das normal?
Wirklich dramatisch empfinde ich dabei, dass es umso schneller weg ist, je verantwortungsbewußter ich damit umgehe, oder vielmehr mir einbilde das zu tun. Nehmen wir den heutigen Tag als Beispiel: Beim Blick in den Kleiderschrank hatte ich gestern festgestellt, dass ich aufgrund meiner Frühlingsaufräumaktion nur noch einen Pullover ohne Rollkragen (allesamt dicke Dinger) besitze, was bedeutet, das ich für dieses Zwischenwetter irgendwie nicht ausgerüstet bin, also ging ich durch verschiedene Geschäfte und besah mir einiges an leichtem Strickwerk, im Hause Mango stieß ich auf die Basics, wie der Name schon sagt schlichte Strickpullover, vielseitig kombinierbar, und meiner Meinung nach fernab vom mittlerweile bei Mango vorherrschenden Tussi-Style. Ich nahm zwei davon mit. Zuhause stellte ich fest, dass beide, obwohl gleiche Größe, völlig unterschiedlich paßten (na kommt das irgendwem bekannt vor, hatte ich eventuell ein vergleichbares Erlebnis diese Woche?) also brachte ich den größeren grade zurück und beschloss in einem Anfall von Vernunft den 24,90 € günstigen Pullover nicht eine Nummer kleiner mitzunehmen sondern das Geld wieder aufs Konto zu tragen.
Auf dem Rückweg ins Büro wollte ich mir noch etwas essbares organisieren, entschied mich gegen den Chinesen (zu teuer) und legte einen Stop an der Käsetheke ein wo ich mir zwei kleine Stückchen des Angebotskäses raussuchte, an der Kasse musste ich mich festhalten, die gute Frau wollte 13,20 haben!!! Bekam sie auch, aber richtig atmen kann ich immer noch nicht. Als kleine Erläuterung am Rand, der Chinese hätte 6 € gekostet!
Und sowas passiert mir immer und immer wieder, immer wenn ich mich darum bemühe mein ausnahmsweise mal etwas ausladenderes Plus verantwortungsbewußt zu behandeln. Und es liegt tatsächlich nicht daran, dass ich ständig wie eine blöde einkaufen gehe, das tu ich nicht, diesen Monat hatte ich es mir versprochen, und ich glaube auch verdient und ich hab auch wirklich nicht über die Stränge geschlagen, zu allem Überfluss auch schon wieder das meiste zurückgebracht und mir das Geld wiedergeholt, Geld zerrinnt mir zwischen den Fingern während ich mir eine Kugel Eis hole, darüber nachdenke ob ich noch Äpfel brauche und ob das Brot zuHause schon hart war. Ist das normal?
Eriador - am Donnerstag, 2. September 2004, 14:12 - Rubrik: Alltagskuriositaeten
So langsam aber sicher mache ich mir Sorgen, ich ertappe mich neuerdings immer öfter bei Ausfällen für die ich eigentlich noch zu jung sein sollte. Um ein Beispiel zu nennen, jedes Mal wenn ich bei J. zu Besuch bin und mich auf den Weg nach Hause machen will, ertappe ich mich, wie ich versuche ihre Wohnungstür mit meinem Haustürschlüssel zu öffnen, anstatt einfach die Klinke runterzudrücken und rauszugehen.
Bin ich nicht bei J. sondern bei Arbeitskollegen im Büro, oder vor öffentlichen Toilettentüren, kommt es des öfteren vor, dass ich vor verlassen des Raumes gedankenverloren vor der Tür stehe, klopfe und darauf warte, dass mir jemand die (natürlich offene Tür) öffnet, oder "Heraus" rauf. Meinen frisch gekochten Tee stelle ich gerne mal in den Schrank um hinterher meine Tasse zu suchen. Ich suche Zeit meines Lebens nach meinem verdammten Schlüssel, außer ich stehe vor fremden Türen und will raus, dann ist er wie von Zauberhand in meiner gar nicht so verzauberten Hand. Heute morgen hab ich den italienischen Espressokocher mit Wasser gefüllt, Kaffeepulver ins Sieb gegeben, das Sieb in die Kanne gesteckt und die ganze Geschichte auf den Herd gestellt ohne auch nur daürber nachzudenken, dass ich den Kannenteil ja noch aufschrauben könne, der Geruch 5 Minuten später hat mir wieder auf die Sprünge geholfen...
Ich bin doch noch nicht mal 30. Vor ein paar Jahren hab ich noch über die Mutter meiner Freundin gelacht, die auf die Frage warum Sie denn den Müll eingefroren habe antwortete: "Oh, dann habe ich das Brot wohl weggeworfen"
Bin ich nicht bei J. sondern bei Arbeitskollegen im Büro, oder vor öffentlichen Toilettentüren, kommt es des öfteren vor, dass ich vor verlassen des Raumes gedankenverloren vor der Tür stehe, klopfe und darauf warte, dass mir jemand die (natürlich offene Tür) öffnet, oder "Heraus" rauf. Meinen frisch gekochten Tee stelle ich gerne mal in den Schrank um hinterher meine Tasse zu suchen. Ich suche Zeit meines Lebens nach meinem verdammten Schlüssel, außer ich stehe vor fremden Türen und will raus, dann ist er wie von Zauberhand in meiner gar nicht so verzauberten Hand. Heute morgen hab ich den italienischen Espressokocher mit Wasser gefüllt, Kaffeepulver ins Sieb gegeben, das Sieb in die Kanne gesteckt und die ganze Geschichte auf den Herd gestellt ohne auch nur daürber nachzudenken, dass ich den Kannenteil ja noch aufschrauben könne, der Geruch 5 Minuten später hat mir wieder auf die Sprünge geholfen...
Ich bin doch noch nicht mal 30. Vor ein paar Jahren hab ich noch über die Mutter meiner Freundin gelacht, die auf die Frage warum Sie denn den Müll eingefroren habe antwortete: "Oh, dann habe ich das Brot wohl weggeworfen"
Eriador - am Dienstag, 17. August 2004, 08:32 - Rubrik: Alltagskuriositaeten
Ich liebe es bei offenem Fenster zu schlafen, ich mag es abends unter diesem Fenster zu liegen, in den Sternenhimmel zu schauen und mir dabei die Sommerluft um die Nase wehen zu lassen, getrübt wird diese Freude erheblich, wenn unter eben jenem Fenster morgens kurz nach 6 der Müllwagen parkt, der für der Entsorgung des BIO-Mülls zuständig ist! Aufzuwachen weil die Luft zum Schneiden dick mit den Gerüchen verfaulenden, verwesenden, von der Sonne vergorenen Gemüses angereichert ist, so dick, das man den Geruch schmecken kann, überzeugt mich davon, dass dies kein guter Tag werden kann.
Hinzu kommt, als ich endlich ganz tief unter die Decke geflüchtet war, um normal atmen zu können, mußte ich pupsen... somit weiß ich auch schon das mein Schicksal für heute unausweichlich besiegelt ist. Ade schnöde Welt! ;)
Hinzu kommt, als ich endlich ganz tief unter die Decke geflüchtet war, um normal atmen zu können, mußte ich pupsen... somit weiß ich auch schon das mein Schicksal für heute unausweichlich besiegelt ist. Ade schnöde Welt! ;)
Eriador - am Freitag, 6. August 2004, 08:36 - Rubrik: Alltagskuriositaeten
es ist nicht so, als hätte ich nichts erlebt, als hätte ich in den vergangenen Wochen immer wieder nette Kleinigkeiten im Kopf gehabt, die ich gerne losbloggen wollte. Jetzt sitze ich hier, hab den Kopf voll mit Infos von drei Wochen und krieg nicht einen Satz formuliert.
*seufz* erwarte ich also den Segen der Nacht, erfahrungsgemäß rutschts immer besser wenn ich erst mal im Halbschlaf bin.
*seufz* erwarte ich also den Segen der Nacht, erfahrungsgemäß rutschts immer besser wenn ich erst mal im Halbschlaf bin.
Eriador - am Donnerstag, 29. Juli 2004, 11:57 - Rubrik: Alltagskuriositaeten
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das ist zumindest das, was ich zu Hause gelernt habe. Geld hält man aus Freundschaften am besten raus, da dadurch in der Regel nur Probleme entstehen. Jetzt ist es so, dass ich unter Garantie einem Freund der in finanziellen Problemen steckt, ohne lange nachdenken zu müssen, jederzeit alles Geld was ich über habe geben würde, wenn ich ihm damit helfen könnte. Und ich würde ihm wahrscheinlich den Hintern hauen, würde er sich streuben. Doch geht es um mich, hab ich diese „Regel“ meiner Mutter so sehr verinnerlicht, dass ich einfach nicht über meinen Schatten springen kann. Ich kann mir nicht helfen lassen, nicht finanziell, auch anders nur sehr ungern, da ich das Gefühl hasse jemandem zur Last zu fallen, ob ich es wirklich tue oder nicht, sei da hingestellt. Aber bei Geld hört bei mir, geht es um mich, tatsächlich die Freundschaft auf.
Jetzt grade im Moment sitze ich hier und kann nur über mich selbst lachen. Montag geht mein Flug nach London, 2 Tage Auszeit, Shoppen, bummeln, die Stadt anschauen, durchatmen, runterkommen, einer anderen Sprache lauschen, etwas worauf ich mich seit Wochen freue, da die letzte Zeit sehr stressig war, ich viel gearbeitet habe und ich London immer schon mal sehen wollte. Doch ich kann nicht hin, nicht weil ich nicht genug gearbeitet habe, aber weil das Geld für das ich gearbeitet habe nicht da ist, noch nicht gezahlt wurde. Später gezahlt wird.
J. eine meiner besten Freundinnen, hat mir jetzt angeboten, einzuspringen und mir das Geld vorzuschießen. Zwei Tage hab ich überlegt, zwei ganze Tage, ich weiß das ich innerhalb der nächsten zwei Wochen mein Geld kriege, aber ich bring es einfach nicht über mich.
Ich frag mich manchmal wirklich wie schwer man es sich machen kann, wenn man sich selbst ständig im Weg steht, oder sich einfach zu ernst nimmt.
Jetzt grade im Moment sitze ich hier und kann nur über mich selbst lachen. Montag geht mein Flug nach London, 2 Tage Auszeit, Shoppen, bummeln, die Stadt anschauen, durchatmen, runterkommen, einer anderen Sprache lauschen, etwas worauf ich mich seit Wochen freue, da die letzte Zeit sehr stressig war, ich viel gearbeitet habe und ich London immer schon mal sehen wollte. Doch ich kann nicht hin, nicht weil ich nicht genug gearbeitet habe, aber weil das Geld für das ich gearbeitet habe nicht da ist, noch nicht gezahlt wurde. Später gezahlt wird.
J. eine meiner besten Freundinnen, hat mir jetzt angeboten, einzuspringen und mir das Geld vorzuschießen. Zwei Tage hab ich überlegt, zwei ganze Tage, ich weiß das ich innerhalb der nächsten zwei Wochen mein Geld kriege, aber ich bring es einfach nicht über mich.
Ich frag mich manchmal wirklich wie schwer man es sich machen kann, wenn man sich selbst ständig im Weg steht, oder sich einfach zu ernst nimmt.
Eriador - am Freitag, 25. Juni 2004, 16:07 - Rubrik: Alltagskuriositaeten
verhält sich die gearbeitete Zeit zum verdienten Geld antiproportional?!
Eriador - am Dienstag, 22. Juni 2004, 13:14 - Rubrik: Alltagskuriositaeten
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mehr als 2 Frauen in einem Büro, irgendwie geht das nie oft nicht gut. Warum?
Und der Kopierer spuckt nur noch Origami aus, das ist nicht MEIN Tag!
Und der Kopierer spuckt nur noch Origami aus, das ist nicht MEIN Tag!
Eriador - am Montag, 21. Juni 2004, 18:21 - Rubrik: Alltagskuriositaeten